Dienstag, 28. Februar 2012
Ich bette mein Haupt in Bulgari
Giorgio Armani in seinem Mailänder Hotel (Quelle: FOTO: PICTURE ALLIANCE / DPA/AMARNI / HO)
Luxushotels als Erlebnistempel edler Mode- und Lifestylemarken scheinen im Trend zu liegen. So berichtet die "Welt online" heute ausführlich über diverse weltweite Hotelprojekte von Missoni, Bulgari, Armani und Co. Sinnvolle Markenspreizung, wie ich finde und das war nur der Anfang. Bulgari sucht nun nach weiteren Standorten, LVMH, der Mutterkonzern, will ein Hotel eröffnen, unter dem Namen "Cheval Blanc". Missoni plant vier neue Fashion-Hotels, in der Türkei, in Brasilien, in Katar und in Oman.
Der lesenswerte Artikel in der "Welt online" (hier).
Die Website der Armani Hotels & resorts (hier).
Der Spiegel über das Gucci-Hotel in Dubai (hier).
Die Website des Missoni Hotels in Edinburgh (hier).
Mittwoch, 22. September 2010
Gucci - Old Fashion wieder in Mode
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Guccis Creative Director Frida Giannini, zusammen mit Naomi Campbell (Foto: Getty Images).
Gucci besinnt sich auf seine "Dolce Vita"-Zeiten und folgt damit einem Trend zu den Wurzeln von Lifestyle-Marken und dem Wunsch der Lifestyle-Kunden nach mehr Authentizität und Nachhaltigkeit. So berichtet das Wall Street Journal über die Rückkehr zu den Wurzeln des Trationsmodehaus Gucci unter der neuen Designerin Frida Giannini. Besonders in krisengeschüttelten Zeiten geben sich Kunden wieder konservativ und suchen nach Halt in der Geschichte großer Fashion- und Lifestyle-Marken. "Heritage" wird verstärkt zum Mehrwert von Marken. Ganz egal, ob die Marke ein historisches "Erbe" hat oder so eines nur vorgaukelt.
Gucci wurde in den Zwanziger Jahren von Guccio Gucci in Florenz gegründet und begeisterte die Adligen, Reichen und Berühmten mit schicken Slippern und Handtaschen. Nach einem Durchhänger in den 80 Jahren gelang es mit der Hilfe Tom Fords die Marke in den Neunzigern wieder hipp und begehrenswert zu machen. Nun soll die Retro-besessene Designerin Giannini der Lifestyle-Marke wieder Nachhaltigkeit einhauchen.
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Retro Design steigert die Umsätze in der Handtaschen-Sparte (Grafik: Gucci Group).
Anders als z.B. Louis Vuitton und Hermès gilt Gucci als Marke für so genannten Aspirationals, also Kunden, die sich mit dem Konsum von Lifestyle-Marken versuchen einen Lebensstil zu kaufen, der ihre Möglichkeiten eigentlich übersteigt. Gerade diese Zielgruppen waren besonders anfällig für die Rückschläge der Wirtschaftskrise und so litten solche Aspirational Brands auch am stärksten unter der Wirtschaftskrise.
Der ausführliche Artikel im Wall Street Journal (hier).
