Posts mit dem Label Louis Vuitton werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Louis Vuitton werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. Juli 2012

Louis Vuitton schießt jetzt auch scharf

Die neueste "It-Knarre" von Machine Guns Vegas

















Dass viele US-Amerikaner Waffennarren sind, wissen wir längst. Da war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die großen Lifestyle-Marken auch diesen Markt entdecken und mit passenden Accessoires beliefern. Einer der größten Waffenhändler der USA, Machine Gun Vegas bietet nun eine Walther P8 mit handgearbeitetem Ledergriff in Louis Vuitton Optik. Ob das Teil seitens des französischen Luxuskonzerns autorisiert ist, ist den Meldungen nicht zu entnehmen. Klar ist jedoch, dass nun der Marketingbegriff "Zielgruppe" einen ganz neuen, faden Beigeschmack bekommt. Mal sehen ob und wann Gucci, Prada und Genossen nachziehen.

Machine Guns Vegas hat nach eigenen Angaben Waffen im Wert von insgesamt über einer Million US-Dollar auf Lager und ist "Erfinder" von sogenannten Komplett-Packages mit Namen wie: World War II package, Seal Team, MOB, SAS and Femme Fatale (Ein UZI Schnellfeuergewehr mit 25 Satz Patronen und einem passenden T-Shirt).

Wer sich mal umsehen möchte, im Angebot: (hier).

Mittwoch, 15. September 2010

Luxusprobleme bei Louis Vuitton


Luxuskäufer müssen sich beeilen. Foto AP.

Wie das Online-Magazin des Fokus berichtet schließt Louis Vuitton laut Wirtschaftsmagazin „Challenges“ seine Läden in Frankreich ab sofort eine Stunde früher. Und nicht etwa, weil sich der Personalaufwand am Abend nicht lohnt, sondern um zu verhindern, dass die Weihnachtseinkäufer vor halbleeren Regalen stehen. Denn obwohl die Produktion auf Hochtouren laufe, seien die Lagerbestände auf kritisch niedrigem Niveau. Deren Probleme müsste man haben.

Bereits im Juli hatte der Luxuskonzern LVMH einen Anstieg seiner Gewinne um 53% gegenüber dem Vorjahreszeitraum bekannt geben dürfen. Wieder ein Beweis, dass starke Luxusmarken, unbeirrt der wirtschaftlichen Flaute, gute Geschäfte machen können.


Donnerstag, 29. Juli 2010

Ungetrübte Gier nach Edelware


Louis Vuitton Werbung in Shanghai: Besonders in China giert die Kundschaft nach der Edelware des Luxuskonzerns. Quelle: ap

Unter dem Titel "Kundschaft giert nach Edelware" berichtete das Handelsblatt gestern darüber, wie Luxus-Konzern Louis Vuitton erfolgreich der Krise trotzt. Das Beispiel macht Hoffnung, dass mit luxuriösem Lifestyle immer noch Geld zu machen ist. Wenn man es nur richtig anstellt.

Der Originalartikel (hier).

Kundschaft giert nach Pariser Edelware (bei Handelsblatt.com am 28.07.2010 veröffentlicht)

Teilen

Montag, 7. Juni 2010

FIFA-Pokal reist in Louis Vuitton



Offizielles Pressefoto des FIFA WM-Pokalköfferchens

(Foto: Louis Vuitton/ABACAPRESS.COM Photo via Newscom).

Die wohl hartumkämpfteste Fussball-Trophähe der Welt, der FIFA-WM-Pokal, reist diesmal stilvoll in seinem eigenen maßgefertigten Louis Vuitton-Köfferchen nach Südafrika. Mit diesem genialen Marketing-Schachzug hat sich die französischen Luxus-Lederwarenmarke nun auch im Rahmen des weltweiten Mediengroßereignisses geschickt in Szene gesetzt.

Da Profifußballer und deren Frauen als Multiplikatoren schon lange zur umworbenen Kernzielgruppe der Monogrammtaschenmacher gehören, ist dieser Schritt sicher nur konsequent. Prada und Gucci hätten sicher auch gerne ein passendes Täschchen genäht.

Vorgestellt wurde die edle Transportverpackung im Rahmen einer Pressekonferenz übrigens von Supermodel Naomi Campbell und FIFA-Präsidenten Joseph Blatter.

In dem maßgefertigten Pokal-Köfferchen sollen übrigens - neben dem FIFA-Pokal - über 100 Meisterstunden sowie unzählige vergoldete Nägel stecken.

Dass Nelson Mandela die WM höchstpersönlich mit einem handgenähten Louis Vuitton Fußball anstoßen will, ist wohl aber eher ein Gerücht.


Kurzer Ausschnitt von der FIFA-Pressekonferenz mit Naomi Campbell.

Passend zum Thema auch die Fußballtasche aus der letzten Herbst-Winter-Kollektion.

Zuerst gelesen im Stylefrizz-Blog.


Montag, 17. Mai 2010

Handwerksmeister 2.0


Zwei Motive aus der "Manufaktur"-Kampagne von Louis Vuitton aus diesem Jahr.

Habe am Wochenende auf der ADC-Austellung lange vor der "Manufaktur"-Kampagne von Louis Vuitton gestanden. (Übrigens inmitten von tausenden eingereichten Arbeiten aus dem vergangenen Jahr, eine von nur zwei Modekampagnen! Siehe meinen Post über den ADC-Gipfel von heute weiter unten). Was ich - neben der handwerklich perfekt gemachten Gestaltung - so interessant und gelungen finde, ist, wie die Macher es geschafft haben, eine Brücke zu schlagen, zwischen traditioneller Handwerkskunst und einer modernen richtungsweisenden Premium Fashion Brand.

Bewusst hat man auf das vielgesehene Klischee des runzeligen Altmeisters mit schwieligen Händen in der knorrigen Werkstatt verzichtet und stattdessen stylishe Models verwendet, denen man abnimmt, dass sie mit Hingabe, hohem Anspruch und künstlerischem Können anspruchsvolle Lederwaren in Premium-Qualität herstellen können.

Da mich das Thema des Brückenschlags zwischen traditioneller Handwerkskunst und modischem Anspruch gerade auch beruflich sehr beschäftigt, weiss ich wie schwer es ist, hierfür glaubwürdige kommunikative Lösungen zu finden. Auch deswegen "Hut ab!" vor den Machern der LV-Kampagne.


Motiv aus der GUCCI-Kampagne.

Auch Gucci hatte sich ja im Rahmen des Firmenjubiläums im letzten Jahr an dem Thema versucht. Allerdings auf eher klischeehafte Weise. Für eine Marke, der man eher modische Kompetenz als überragendes handwerkliches Können zuschreibt, vielleicht durchaus ein sinnvoller Weg. Allein schon der goldene GUCCI-Schriftzug auf dem historisch anmutenden Motiv stellt einen interessanten gestalterischen Bruch dar.

Mut hatten beide Marketingleiter. Denn ich höre förmlich die Vertriebsleiter mahnen: "Und wo bitteschön, ist unser Produkt?"


Wieder keinen Nagel für Mode beim ADC


Logo des ADC-Gipfels 2010 in Frankfurt am Main.

Acht goldene, 56 silberne und 123 bronzene Nägel sind das Ergebnis des diesjährigen ADC-Gipfels in Frankfurt am Main. Dazu 242 Auszeichnungen für überdurchschnittlich kreative und handwerklich perfekte Arbeiten aus allen werbetreibenden Branchen. Eine Branche fehlte mal wieder im alljährlichen Olymp überdurchschnittlicher Kommunikationskonzepte: Die Mode. Ausgerechnet eine Industrie, die, wie kaum eine andere von Kreativität lebt, glänzt mit Durchschnitt, Ideenlosigkeit und Langeweile, wenn es um ihre Kommunikation mit den Kunden geht.


Aktuelles Motiv aus der Manufakturkampagne von Louis Vuitton.


Motiv aus der beim ADC eingereichten Delmod-Kampagne.

Ganze zwei Modemarken habe ich zwischen den eingereichten Arbeiten gefunden (mag sein, dass es offiziell mehr waren): Louis Vuitton, mit der Manufakturkampagne und Delmod mit den blühenden Bügeln. Erstere handwerklich gut gemacht, aber ohne Idee, letztere nicht mal handwerklich bemerkenswert.

Nun mag der eine oder andere Mode.Marketeer sagen: "Was interessieren mich Kreativpreise, ich muss verkaufen.", aber auch beim EFFIE (dem deutschen Award für besonders effiziente Markenkampagnen) spielt Modemarketing leider eine Rolle.

Marketing für Mode braucht mehr als einen angesagten Fotografen, ein gern-genommenes Model und eine erreichbare Location. Auch Mode lässt sich mit neuen, kreativen Ideen besser verkaufen. Viel zu wenig Modemarken spielen schon auf der Klaviatur der so genannten neuen Medien. Social Media ist und kann mehr als eine Facebook-Fanpage. Erste gute Beispiele gibt es (hier), (hier) und (hier).

Wäre doch gelacht, wenn sich eine kreative Branche wie Mode auch im nächsten Jahr wieder von einem Baumarkt, wie Hornbach zeigen lassen muss, wie kreative und erfolgreiche Werbung geht.

Die offizielle Seite des ADC-Gipfles (hier).

Wer sehen will, wie kreative Werbung aussieht kann (hier) das ADC-Jahrbuch bestellen.


Donnerstag, 6. Mai 2010

Luxus-Marken "entdecken" Reife als Wert


Madonna als neues Werbegesicht von Dolce & Gabbana.

The Luxe Chronicles wies gestern zu Recht darauf hin, dass immer mehr so genannte Luxury Brands dem Trend zu jüngeren Kundinnen widerstehen und stattdessen auf die reifere Kundschaft setzen (der Post hier). Dass letztere häufig auch markentreuer und solventer sind, als ihre jugendliche Gefolgschaft mag ein durchaus angenehmer Nebeneffekt sein und ein finanzieller Fallschirm durch die Krise.


Keith Richards als altes Werbegesicht für LV.

Louis Vuitton setzt ja schon lange auf prominente Silver Ager, wie Gorbatchev, Madonna, Keith Richards und ihresgleichen. Alles glaubwürdige Kunden, die in ihrer Jugend sicher eine Bogen um die französische Ledernobelmarke gemacht haben. Sei es aus Image oder finanziellen Gründen.

The Luxe Chronicles nennt weitere aktuelle Beispiele, wie Julianne ("A Single Man") Moore für Bulgari, Tilda Swinton für Pomellato und Madonna, jetzt für Dolce & Gabbana (nachdem Marc Jacobs sie als Werbegesicht für LV fallen gelassen hatte).

Viel zu viele hochwertige, traditionelle Fashion-Marken biedern sich, wie die Lemminge, bei immer jüngeren Zielgruppen an und scheinen die alte Kundschaft erst aus dem Visier und dann aus ihrem Umsatz zu verlieren. Aber, wie Lemminge enden wissen wir ja alle.


Mittwoch, 10. Februar 2010

Edelmüll


Der neueste "Müll" von Louis Vuitton

Scheinbar braucht es immer spektakulärere Stilbrüche, um den Reichen im Jetset das restliche Geld aus der Tasche zu ziehen. Die neueste kaufbare Provokation kommt aus dem Hause Louis Viutton und heisst "Raindrop Besace Bag". Für "nur" rund 2.000 USD kann man so etwas, wie eine Mülltüte an edlem Ledergeschirr erstehen. Dem Namen nach zu urteilen, ist die wohl edelste Mülltüte der Welt scheinbar als wetterfeste Alternative zu den edlen Lederhandtaschen aus dem Haus ??? gedacht.

Einige Quellen schreiben, die Tasche sei aus einem speziellen Leder gefertigt, dass nur den Look billiger Plastiktüten nachahmt (hier). Andere sprechen von beschichtetem Canvas, wie es LV traditionell schon immer für seine Koffer verwendet.

Die Schulterriemen sind abnehmbar, damit man die Tasche wie einen Müllsack tragen kann. So bekommt der Satz "Schatz, ich bin dann mal den Müll raustragen" eine gänzlich neue Bedeutung und Qualität.


Stilvoller Müll entsorgen.

Marc Jacobs will mit dieser neuen Kreation wohl endgültig beweisen, dass sich die beklopptesten Reichen wirklich jeden Müll andrehen lassen, solange nur das LV-Logo darauf prangt.

Wer (trotz Selbstanzeige des in der Schweiz deponierten Schwarzgeldes) noch ein wenig Geld übrig hat, kann die beiden Modelle wohl ab März auch in Deutschland erstehen.

Ob das ganze nur wieder nur ein geschickter viraler Schachzug ist, um die Marke aktuell zu halten oder ob die Tasche ernsthaft ab März auch auf der Maxistraße kauf- und tragbar sein wird, konnte ich nicht eruieren. Bei LV auf der Website ist jedenfalls nichts offizielles zu finden.

Zuerst gesehen bei Stylefrizz (hier).


Mittwoch, 13. Januar 2010

Luxusminister



Tony Blair bald Berater für LVMC

Wie die Sueddeutsche gestern online berichtet (hier) hat sich die Mutter des wohl berühmtesten Kunstofftaschenherstellers Louis Vuitton Moet Hennessy mit Tony Blair einen Politstar als Berater eingekauft. In dem sehr süffisant geschriebenen, lesenswerten Artikel wird auch darüber spekuliert, ob sich der Ex-Premier in die Reihe von staatstragenden Größen wie Gorbatschow und Horst Schlämmer einreihen und selbst für Luxuskoffer und Herrenhandtaschen werben möchte.

Foto: Wordpress.com


Dienstag, 4. August 2009

Sushi stilecht speisen


Getreu dem Motto "Produkte, die die Welt nicht braucht" wirft Louis Vuitton nun eine limitierte Serie edler Essstäbchen auf den Markt. Zum "Schnäppchenpreis von (Achtung!) 450 USD! Für den Preis gibt natürlich zwei Paar Stäbchen. Luxus boomt, trotz Krise.

Dafür ist das fernöstliche Luxusbesteck auch aus edlem Rosenholz geschnitzt und liegt in einer handgearbeiteten Schatulle mit wertvollen LV-Logo-Intarsien, um besonderen Gästen zu imponieren.

Ähnlich wie Gucci (man erinnere Tom Fords Gucci Grill-Brandeisen!) ist ja schon Tradition bei Louis Vuitton mindestens einmal im Jahr mit (Verzeihung!) schweineteuren Luxusversionen alltäglicher Gebrauchsgegenstände (wie der legendäre LV-Fußball) die Klientel in Atem und die Presse beschäftigt zu halten.

[Zuerst gesehen bei Style Frizz hier]


Dienstag, 2. Juni 2009

Guter Mond


Ein weiteres Motiv aus der wirklich unschlagbaren Louis Vuitton-Kampagne. Diesmal anlässlich des vierzigsten Jahrestages der ersten Mondlandung. Wieder fotografiert von Annie Leibovitz. Model standen die drei Helden von 1969.


Montag, 23. Februar 2009

Mit Madonna geht's besser

Damit der geneigte Leser nicht den falschen Eindruck bekommt, ich würde immer nur meckern, aber nicht sagen, wie's besser geht, hier mal ein positives Beispiel für die Nutzung von Promis im Rahmen von Modewerbung: Madonna für Louis Vuitton. Nicht nur, dass die Inszenierung des Fotos gleich viel mehr hermacht (als der Blue Sky von Versace), sondern hier wird Madonna von der reinen Umblätterverhinderin zum glaubwürdigen Testimonial. Ja, man nimmt ihr ab, dass sie durchaus privat mit einem LV-Köfferchen durch die Welt jettet. Glückwunsch an die Werber von Louis Vuitton! Budget nachhaltig investiert. Und Leser erfreut. Mehr Motive aus der Madonna-Kampagne bei Trendhunter. Nachtrag vom 30.06.2009: Auch in der neuen Kampagne für LV sieht man Madonna. Aus meiner Sicht aber deutlich schwächer inszeniert. PS: Gerade beim Blättern die offensichtlich unverzichtbare Kate Moss in zwei weiteren Anzeigen für andere Labels gesichtet. Diese Bitch!