Donnerstag, 25. November 2010

Angriff der Offline-Mode-Händler


Laut tnsinfratest gehört der Onlinehandel mit Bekleidung, Textilien u Schuhen inzwischen zum Umsatzstärksten Segment.

Unter dem Titel "Die reale Welt schlägt im Internet zurück" berichtet wiwo.de darüber, dass große, bisher überwiegend stationäre Händler mit neuen Mehrkanalstrategien immer mehr zu ernsthaften Konkurrenten der Onliner werden. So genannte Pure-Player (also reine Online-Händler) wie z.B. www.yalook.de (hier) oder www.stylefruits.de (hier) gekommen mit Zara, H&M und C&A ernsthafte Konkurrenz im s.g. Online-Distanzhandel. Gerade die so genannten Vertikalen müssen keine Rücksicht auf den niedergelassenen Handel nehmen und können, im Gegensatz zu anderen Mode-Marken, nach Herzenslust online verkaufen und dabei Ihre Synergievorteile ausspielen. So können z.B. Retouren (ein gewichtiger Kostenfaktor im Distanzhandel) bequem über die Filialen in der Offline-Welt abgewickelt werden und Restposten schnell und kostengünstig online an den Mann und die Frau gebracht werden.

Pure-Player müssen sich also, was einfallen lassen, um dem Wettbewerb mit den etablierten Mehrkanal-Händlern davon zu laufen. Ansatzpunkte sind User-freundliche "Killer-Apps", wie z.B. virtuelle Anprobemodule, Fashion-Communities, virtuelle Style-Berater etc.

Der Beitrag bei www.wiwo.de (hier).


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