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Freitag, 28. Oktober 2011

iGlove oder Bifi-Würstchen? Winterliche Handmode für iPhone-Junkies

NewImage

Touchscreens auch im Winter bedienen, dank Hightech-Handschuhen. Foto: Agloves

Schon mal versucht, mit eingefrorenen Fingern eine SMS zu tippen? Der Wachstumsmarkt von Touchscreen-Mobiltelefonbesitzern hat nun auch die Modeindustrie auf den Plan gerufen. Lassen sich die Dinger doch partout nicht mit Handschuhen bedienen, weil die berührungsempfindlichen Scherens Hautoberflächenströme messen, die normale Handschuhe nicht durchlassen. Problem erkannt! Und schon bieten die ersten Handschuhhersteller Touchscreen-kompatible Fingerwärmer (neudeutsch "E-Tips") an. Meist mit saftigen Preisaufschlägen, weil aus dem lapidaren Woll- oder Fleece-Hanschuh nun ein Hightech-Eingabegerät geworden ist.

Die nicht gerade als innovativ bekannte Traditionshandschuhmarke Roeckl war eine der ersten. Inzwischen haben Wettbewerber wie zum Beispiel Agloves  oder The Northface (Model "E-Tipp" mit "X-Static"-Technologie) nachgezogen.

Für alle, die ihre alten Handschuhe anbehalten wollen und das gesparte Geld lieber in das neueste iPhone Modell investieren wollen, hat Zeit Online noch einen ganz mutigen Tipp parat: So soll ein Bibi-Würstchen von der Tanke angeblich den nötigen Oberflächenstrom besitzen, um als Fingerersatz für den winterlichen Einsatz herhalten zu können. Na dann Mahlzeit!

Der Original-Artikel bei Zeit online (hier).

Die Agloves stammen aus den USA und sollen direkt beim Hersteller für rund $18 zzgl. Versand und Steuern zu haben sein. Derzeit scheint der Versand nach Deutschland allerdings nicht möglich, dieser soll im Verlaufe des Januars wieder möglich sein.

Die E-Tip Handschuhe scheinen auch durch den direkten Vertrieb in Deutschland nicht leichter zu haben, da sie sich wohl einer großen Beliebtheit erfreuen. Hier dürfte das Problem also eher an der Verfügbarkeit hängen. Zu bekommen sind die E-Tip wohl für rund 40 Euro.

Mittwoch, 24. Februar 2010

North Face stellt SMS-Zäune auf


Markentreue Kunden, die den Geo-Fence betreten werden in den Store gelockt (Abbildung: New York Times)

"Geo-Fencing" heißt eine neue Traffic-Building-Technologie, die der Outdoor-Lifestyle-Spezialist The North Face noch in diesem Monat in einigen Filialen in Nordamerika testen will. Und das soll laut Placecast so funktionieren: Kunden, die sich einem Store nähern erhalten eine Promotion-SMS auf ihr Handy, die ihnen ein Incentive (z.B. eine kostenlose Flasche Wasser etc.) verspricht, wenn sie den Store besuchen. Geo-Fencing legt einfach einen virtuellen Kreis um eine gewünschte Location, in deren Radius die SMS-Benachrichtigungen versendet werden.

Selbstverständlich erhalten nur registrierte Fans der jeweiligen Marke (z.B. via Facebook und Konsorten) solche Botschaften.

Die Nachrichten können sehr flexibel z.B. auf die jeweiligen lokalen Wetterverhältnisse angepasst werden.

North Face plant, laut NYT, auch prädestinierte Outdoor-Locations zu "geo-fencen", um die Marken-Fans vorort mit hilfreichen Informationen zu versorgen.


Wie Placecasts "Location triggered Mobile Marketing" funktioniert, zeigt dieser YouTube-Cast.

Placecast hat, nach eigenen Angaben, bereits rund 1000 solcher Geo-Fences in New York, San Francisco, Seattle und Boston aufgebaut.