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Dienstag, 11. März 2014

American Apparel schockt mit nackter Mulimin

Anzeige: American Apparel

























Mal wieder polarisiert eine Anzeige von American Apparal nicht nur die Fashion-Branche. Wie sehen meine Leser das? Nacktes Fleisch und Provokation der plumpen Aufmerksam für die Marke wegen oder involvierende Botschaft, die zum Nachdenken anregen kann und soll? Billige Effekthascherei oder Haltung zeigen?

Mehr Hintergrundinformationen zum neuen AP-Motiv auch hier in der Huffington Post:

Neue Anzeige von American Apparel "Made in Bangladesh": Muslimin posiert oben ohne

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bianco Footwear hat was gegen die Erderwämung


Drei Motive der aktuellen Kampagne von Bianco Footwear.

"Please stop global warming", fleht uns der dänische Schuhfabrikant Bianco an und kratzt damit an einem Thema, dass eigentlich tabu sein sollte für schnöde Schuhmode. Aber genau das scheint die Strategie des mutigen Schuherstellers, dessen Marketingabteilung es so formuliert: "You probably know the provoking and 'egdy' marketing campaigns "Spreading Legs", "Because feet are ugly", "How to Afford the Whole Collection" and "Hands are so Last Year". They are daring, young, experimenting and hardcore! We are not afraid to challenge taboos, we don´t compromise on anything, and we twist words and traditions in a cool and humorous way that make people go "hmmm...".

Mir persönlich gefällt die Kampagne der Agentur "& co." aus Kopenhagen, weil sie ein ethisches Thema humorvoll nutzt, um Hingucker zu erzielen und weil ich Verständnis habe, für die flehende Botschaft. Denn wer will denn schließlich schon jeden Tag in Gummistiefeln rumlaufen?

Was denkt ihr? Darf man ein so wichtiges Thema, wie die globale Erwärmung für Schuhwerbung gebrauchen?

Zur Website des Werbetreibenden geht es (hier).


Dienstag, 25. Mai 2010

Pink Führer


Das Aufsehen-erregende Plakat in Palermo (Quelle: unbekannt).

"Cambia Style - Don't Follow Your Leader" ist die Headline auf den Postern der sizilianischen Modekette New Form (Website des Unternehmens hier), die laut Telegraph (hier) die Gemüter der Bürger und Politiker in Palermo erhitzten.

Führende italienische Kommunalpolitiker protestierten jedenfalls vollmundig: "The use of an image of a person responsible for the worst chapters of the last century is offensive to our country's constitutional principles and to the sensitivities of citizens," Ein Sprecher der Werbeagentur rechtfertigt: "We have ridiculed Hitler in a way that invites young people to create their own style and not to be influenced by their peers,"

Ob das visuelle Schwulifizieren des Führers es rechtfertigt, mit diesem provokanten Motiv für eine lokale Modemarke zu werben, soll in Frage gestellt werden. Provokation um der Aufmerksamkeit Willen hatte ja schon ein anderer berühmter italienischer Kreativer, Oliver Toscani, für seinen Auftraggeber Benetton als Stilmittel der Werbung hoffähig gemacht.