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Dienstag, 28. Februar 2012

Ich bette mein Haupt in Bulgari



















Giorgio Armani in seinem Mailänder Hotel (Quelle: FOTO: PICTURE ALLIANCE / DPA/AMARNI / HO)

Luxushotels als Erlebnistempel edler Mode- und Lifestylemarken scheinen im Trend zu liegen. So berichtet die "Welt online" heute ausführlich über diverse weltweite Hotelprojekte von Missoni, Bulgari, Armani und Co. Sinnvolle Markenspreizung, wie ich finde und das war nur der Anfang. Bulgari sucht nun nach weiteren Standorten, LVMH, der Mutterkonzern, will ein Hotel eröffnen, unter dem Namen "Cheval Blanc". Missoni plant vier neue Fashion-Hotels, in der Türkei, in Brasilien, in Katar und in Oman.

Der lesenswerte Artikel in der "Welt online" (hier).
Die Website der Armani Hotels & resorts (hier).
Der Spiegel über das Gucci-Hotel in Dubai (hier).
Die Website des Missoni Hotels in Edinburgh (hier).

Mittwoch, 21. September 2011

Zu viel des guten Missoni

Foto: StyleFrizz























Das kommt davon, wenn ein Designer, der seine Mode eigentlich eher an Besserverdienende verkaufen möchte, den Hals nicht voll bekommt, dem Ruf des schnöden Mammons nicht widersteht und eine spezielle Kollektion über eine Billigkette an ein Mainstream-Publikum verhökert.


Zum Hintergrund, der italienische Stricker Missoni hatte sich überreden lassen eine limitierte Kollektion von etwa 400 Artikeln aus Bekleidung für Frauen, Männer, Kinder sowie Home-Accessoires mit dem auffälligen Zickzack-Muster über die US-amerikanische Discount-Kette Target zu vertreiben. Ein Video, in dem die charmante Margherita Missoni nicht ganz akzentfrei erklärt, was sie zu der Kooperation bewogen hat, weiter unten. 


Darüber, dass man sich als Label seine Kunden leider nicht aussuchen kann hatte ich schon an anderer Stelle (hier)  in diesem Blog geschrieben. Hier scheint mir das Problem aber eher selbst gemacht. Marken-melken war noch nie eine nachhaltige Idee.

Mittwoch, 2. März 2011

Havaianas Missoni(ert)


Havaianas liebt Missoni und kommt diesen Sommer in einer Sonderedition auf den Markt (Foto: 1st-blue.com).

Die brasilianischen Kult-Gummilatschen Havaianas machen mit dem italienischen Traditionsstreifenstricker Missoni gemeinsame Sache. Entstanden ist eine kleine Linie von hippen Plastikschlappen, die laut Pressemitteilung "... unter dem Slogan „Missoni loves Havaianas“ in diesem Sommer in den Handel kommt und drei Sandalen und ein Espadrille-Modell umfasst. Als Reminiszenz an die bekannten Strick-Kreationen der italienischen Marke tragen alle Schuhe der Kooperation das charakteristische Missoni-Muster und kommen in einem von Missoni in Italien gefertigten Schuhbeutel, der die italienischen und brasilianischen Nationalfarben sprichwörtlich miteinander verknüpft."

Ich hatte hier im Blog ja schon mehrfach über Havaianas berichtet, die sich in der Vergangenheit mehrfach durch besonders kreative Kampagnen hervorgetan hatten (hier), (hier) und (hier).

Die Idee einer Kooperation bzw. Sonder-Edition, in diesem Fall mit Missoni, ist für Lifesyle-Marken nicht neu, ist aber immer eine potente Option Marken zu aktualisieren und mit Kompetenz aufzuladen. Bestenfalls befruchten sich bei solchen Kooperationen beide Marken gegenseitig, bei moderatem Aufwand. In diesem Fall gewinnen beide Marken an modischer Kompetenz, generieren Aktualität und haben die Chance jeweils völlig neue Zielgruppensegmente zu erschießen. Win-Win!

Die offizielle Website von Havaianas (hier).


Donnerstag, 17. Februar 2011

Missoni versucht's mit Wimmelbildern


Juergen Teller für Missoni im Museum of Everything in London. Foto: Missoni.

Durchgedrehte Hippie-Mädchen vor buntem Spielzeug durfte der in der Mode unvermeidbare Juergen Teller für Missonis Frühjahrs-Kollektion 2011 in Szene setzen. Dass man die eigentliche Mode vor dem chaotischen Hintergrund kaum noch wahrnehmen kann hat offenbar weder den ewig überblitzenden Starfotografen noch die Missoni-Patriarchin Angela Missoni (auf dem Foto rechts) gestört.

"... it is the face off between the family and the weird and wondrous art that creates the artistic tension." lautet die offizielle Rechtfertigung aus dem Hause Missoni für diese Werbegeldverschwendung.