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Dienstag, 1. Februar 2011

Luxus-Öko-Mode life auf Münchens Praterinsel


Ich sag doch: "Grüne Woche": Wer Lust hat in München mal selbst zu schauen, was die Öko-Mode so hervorbringt ist (hier) genau richtig. Die infashionmunich zeigt vom 19. - 21. Februar auf der Praterinsel die Sonderschau "GreenGlamour"

Der offizielle Pressebetreuer eastside communication (hier) schreibt über die Messe: "Ganz neu und einmalig dabei ist GreenGlamour, der erste und einzige Bereich für nachhaltige Mode während der Modewoche München! Damit ist die anerkannte Veranstaltung nicht nur das avantgardistische i-Tüpfelchen in besonderem Ambiente, sondern bietet den Trüffeljägern unter den Einkäufern ganz besondere Mode-Spezialitäten im Premium-Eco-Fashionsegment. GreenGlamour zeigt u.a. AvantgardeGreen, Ecozentric, Ecozona, Flavia Aranha, Glanz und Zauber sowie Kaethe Maerz."


Montag, 31. Januar 2011

Krokotäschchen als grüne Alternative zu Bio-Baumwoll-T-Shirts!


Ökologisch einwandfrei: Der schicke Mantel mit Biberfell von Maison Martin Margiela (Foto: moreintelligentlife.com).

Irgendwie ist hier im Blog auch Grüne Woche. Selektive Wahrnehmung oder mein Unterbewusstsein scheinen mich momentan besonders aufnahmefähig für grüne Mode-Themen zu machen.

The Economist schreibt in seinem (übrigens verdammt gut gemachten) "More Intelligent Life"-Online Magazin (auch als iPad-App zu haben!) nun auch über "Sustainable Fashion" und kommt zu dem eigentlich unerhörten Schluss, dass Pelzmäntel und Krokotaschen grüner sind als manches Öko-Baumwoll-T-Shirt aus dem Fair-Trade-Shop. Betrachtet man nämlich die komplette Wertschöpfungskette von Mode (Anbau/Aufzucht, Ernte, Verarbeitung, Transport und Vertrieb), steht manches T-Shirt aus Organic Cotton einem Diesel ohne Rußpartikelfilter in nichts nach. Denn was die umweltbewußte Öko-Fashionista nicht weiß oder wissen will ist, dass der Anbau von Organic Cotton Unmengen an Wasser verbraucht, für neue Anbauflächen wertvoller Waldbestand abgeholzt werden muss und für die Weiterverarbeitung des natürlichen, nachwachsenden Rohstoffs häufig Unmengen an bösen Chemikalien eingesetzt werden.


Beerenfarbige Öko-Clutch von Asprey aus Farm-Alligator für "umweltfreundliche" 4.500 € (Foto: moreintelligentlife.com).

Als nachhaltige Alternative empfiehlt "More Intelligent Life" Krokodilleder und Biberfell aus amerikanischen Farmen oder Vicuna-Fell, einer in den Anden lebenden Kamelart. Zwar ein wenig teurer, als besagtes Öko-T-Shirt, aber mit Öko-Gewissensgarantie. Schade nur, dass das nötige Kleingeld für ökologisch-einwandfreie Mode nicht bei allen ein nachwachsender Rohstoff ist.

Den wirklich interessanten Artikel gibt es (hier).


Mittwoch, 15. April 2009

Crocs in nachhaltig sexy

Eco Fashion by Vivienne Westwood! Möglich gemacht vom Brasilianischen Schuhanbieter Melissa.

Da sage doch mal einer (a.) dass sich die Götter der Oberflächlichkeit nicht um Nachhaltigkeit bemühen und (b) dass Öko-Schuhe nach alten WG-Socken müffeln müssen. Diese hier jedenfalls riechen nach Gummi aber versprühen den Duft der großen, weiten Modewelt.

Diese High Heels sind wasserdicht, falls man durch Champagner-Pfützen staksen muss oder zu später Stunde in den Pool springt und schon vergessen hat, die Pumps auszuziehen.

Die Dragons sind erhältlich bei Epaulet. für ganze 149,- USD

Das Konzept von Melissa ist einfach: super-komfortable aber mega-stylishe Schuhmode aus natürlichem Gummi. Die etwas älteren unter den Lesern kennen Melissa als Erfinder der durchsichtigen Badesandalen aus Gummi; einem echten 70-Jahre-Klassiker.

In Sachen Umwelt- und Hautverträglichkeit könnte sich der amerikanische Hersteller der angeblich weichmacherverseuchten, Fernostmassenware Crogs mal eine Scheibe abschneiden und darüber nachdenken, wie viel mehr von seinen wirklich praktischen Plastikschuhen er absetzen könnte, wenn er die Anforderungen der ausgabefreudigen LOHAS-Gemeinde erfüllen würde.