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Montag, 20. Juni 2011

Kundenmitbestimmung 2.0

Crowdsourcing.jpg

Crowd Sourcing wird immer beliebter, auch in der Fashion-Industrie (Foto: LEGO).

Unter der Headline "How Social Shopping Is Changing Fashion Production" schreibt Lauren Intvik von Mashable über die neuen Möglichkeiten, Modekunden teilhaben zu lassen, an der Entscheidung, welche Modelle letztlich in den Handel gelangen und sogar über das Design mitzuentscheiden.

Accessoire-Designerin Rebecca Minkoff und Burberry Chief Creative Officer Christopher Bailey werden zitiert und haben gute Erfahrungen mit der frühen Einbindung potenzieller Kunden in den Auswahl- und Designprozess gemacht.

Social Media hat die interaktive Einbindung von Kunden in Design und Kollektionszusammenstellung letztlich deutlich vereinfacht. "Social Shopping", Crowd Creation" oder "Crowd Sourcing", wie Marketing-Profis diese neuen Involvement-Techniken auch nennen, also Marketing-Konzepte bei denen die aktive Beteiligung der Kunden und die persönliche Beziehung sowie die Kommunikation der Kunden untereinander im Vordergrund stehen, sind nicht nur in der Modeindustrie auf dem Vormarsch. Vorteile sind unter anderem:

  • ein deutlich höheres Involvement potenzieller Kunden
  • eine höhere Kollektionssicherheit
  • kostenloses Empfehlungsmarketing
  • Feedback über die Präferenzen der Zielgruppe
  • Umgehung und/oder Überzeugung von konservativen und übervorsichtigen Einkaufsentscheidern im Handel

Allerdings kann und soll Social Shopping die originäre und kreative Leistung der Designer nicht ersetzen. Nur sie sind letztlich in der Lage, ein Fashion-Label visionär und stringent in die Zukunft zu führen.

Der Original-Beitrag bei Mashable (hier.)
Ältere Posts über Crowd Sourcing bei (B)Advertising With Style (hier).

Dienstag, 19. April 2011

Verblüffende Runway Show von Burberry's


Interessante Runway Show von Burberry's in Beijing. Soweit sich dem Amateurvideo entnehmen lässt, eine choreografisch perfekt gemachte Mischung aus Video-Einspielung und echten Models. Im Internet ist häufig von "holografischer Show" zu lesen.

Hat jemand mehr Infos dazu, wie's gemacht wurde?

Mehr darüber in der HuffpostStyle (hier).


Donnerstag, 11. Juni 2009

Burberry entpottert Emma Watson


Dass brittische Elite-Universitäten ein gutes Kariere-Sprungbrett sind, wussten wir ja schon. Dass sich dort nun auch Model-Scouts rumtreiben, war uns bisher neu. Nun hat sich der brittische Edel-Schneider Burberry keine gewöhnliche Elite-Studentin für seine neue Kampagne geholt sondern die Freundin des wohl berühmtesten Zauberlehrlings der Welt: Emma Watson, Harry Potter-Fans beser bekannt als Hermione Granger.


Wie man in der Branche hörte, war wohl auch Karl der Große für Chanel an der Zauberstab-Virtuosin aus dem Magie-Internat interessiert.

Laut Daily Mail fotografierte der große Testino die inzwischen entpotterte Emma in Westminster, also in der Nähe des Burberry's Stammsitzes. Laut Evening Standard war Emma die Wunschkandidatin von Burberry's Creative Director Christopher Bailey, der sie vermutlich selbst schon häufiger im Kino bewundert hat.


Ob Hermione Granger in neuen Potter-Film auch schon ihre Schul-Uniform mit dem berühmten Brit-Karo aufpeppen durfte, kann man ab 15.07.2009 im Kino herausfinden.

Ich finde die Idee, Emma als neues Model für Burberry's zu engagieren genial. Schließlich ist sie die moderne, junge Variante von Kate Moss, verkörpert glaubwürdig einen modernen brittischen Lifestyle und spricht so auch junge, zahlungskräftige Zielgruppen an, die mit den Kreditkarten ihrer Eltern shoppen gehen. Ein weiterer, konsequenter Schritt in der Verjüngung des brittischen Klassikers.

Ob Emmas Model-Vertrag standesgemäß per Eule in Hogwarts zugestellt wurde, ist übrigens nicht bekannt.