Posts mit dem Label Serviceplan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Serviceplan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 7. Mai 2009

Schweiß, statt Sch ...


Habe grade die neue Sympatex-Kampagne entdeckt und finde sie einfach klasse. Das Produktversprechen beziehungsweise die Kampagnenidee ("... die besondere Leistungsfähigkeit der Sympatex-Membran. Aktive Menschen können ihren Schweiß damit im wahrsten Sinne des´Wortes „hinter sich lassen ...", Zitat Sympatex ) sind verblüffend einfach, schnell und eindrucksvoll umgesetzt. Hier sagt das Bild wirklich die sprichwörtlichen tausend Worte und der Texter schaut in die Röhre.


Endlich hat der Funktionsbekleidungshersteller aus München-Unterföhring das Selbstbewusstsein, den Mut und offensichtlich auch das Budget gefunden gegen seinen großen Mitbewerber Gore anzustinken und sich mit einem offensichtlich kompetitiven Performance-Produkt (wie werben & verkaufen in seiner Ausgabe 18/2009 den Marketingleiter zitiert) "... von der Rundständermarke zum State of the Art ..." zu katapultieren.

Einher mit der neuen Kampagne ging wohl laut W&V auch ein umfassender Relaunch der Marke und der Marketingstrategie sowie vielseitige Sponsor- und Vertriebsmaßnahmen.


Die Kampagne stammt übrigens von der Münchener Serviceplan Erste Werbeagentur. Respekt, Herr Harbeck! Und nicht von meinen Ex-Kollegen bei Heye, die sich schon seit Jahren vergeblich um den Kunden bemühen.

[Fotos: Sympatex]


Donnerstag, 19. Februar 2009

Modewerbung versagt

Hab' ich's doch geahnt: "Modewerbung versagt". So betitelt die Absatzwirtschaft einem Artikel aus dem Oktober 2007, auf den ich heute erst gestoßen bin. Hier die erschreckenden Facts der Facit-Studie, die Serviceplan in Auftrag gegeben hat: (1.) Nur 10% der Anzeigenmotive können der richtigen Absendermarke zugeordnet werden. (2.) Die intendierte Positionierung wird für die Zielgruppe in 45% der Fälle nicht nachvollziehbar umgesetzt. (3.) Der bildliche Aufbau der Anzeige zahlt (zu) häufig nicht auf die Markenpositionierung ein. (4.) Die vermutete Hauptaussage der Anzeige wurde zu über 50% falsch interpretiert. (5.) Nur ca. 20% der Aufmerksamkeit richtet sich auf markenrelevante Inhalte der Anzeige. Wer sich - wie ich - mit Werbung für Mode(marken) beschäftigt, wird sagen: Kein Wunder! Bei solchen Ergebnissen wären die Agenturen von Konsumgütermarken längst gefeuert und deren Marketingverantwortliche hätten Selbstmord begangen. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: 90% meiner teuren Werbung wird wahllos anderen Wettbewerbsmarken zugeordnet. Peng! Warum das so ist? Darüber mehr in einem der nächstens Posts. Danke an die Kollegen von Serviceplan, die Geld in die Hand genommen haben, um diese böse Vermutung durch Marktforschung erhärten zu lassen. Nicht ganz uneigennützig, natürlich.