Donnerstag, 19. März 2009

Kann man Marken leasen?

Offensichtlich! Wie ich gestern Nacht in der aktuellen brandeins lesen konnte. Brandleasing ist eine interessante Alternative für Unternehmen mit starker Marke, die Liquidität benötigen und denen die normalen Kreditwege verwehrt sind.1

Wie das funktioniert wird am Beispiel des Hamburger Casual-Labels Closed erläutert: Closed verkauft seine Markenrechte an die Bank und erhält einen Gegenwert in Liquidität. In diesem Fall wohl 5 Millionen. Dann least Closed seine Markenrechte von der Bank auf 8 Jahre zurück. Danach liegen die Rechte wieder bei Closed. Klingt komisch - ist aber so.

Neu daran ist, dass fortschrittliche Finanzdienstleister inzwischen erkannt haben, dass Marken einen Wert darstellen, den man handeln und als Sicherheit akzeptieren kann.

Einziger Haken: Die Bewertung der Marke durch unabhängige Fachleute kann schnell mal - wie bei Closed - 60.000 € kosten.

Learning 1: Marken-Leasing ist ein innovativer Weg sich die notwendige Liquidität zu verschaffen, um z. B. seine Retail-Sparte schnell ausbauen zu können.

Learning 2: Investitionen in die Marke(nbekanntheit) zahlen sich künftig auch auf der finanziellen Seite aus.


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