Montag, 6. April 2009

Pop Up Stores

Konsequent auf diesen avantgardistischen Vertriebskanal setzt das "Clemens en Auguste"-Label des C&A-Stammhalters Alexander Brenninkmeijer. Wie die Horizont in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet mietet das Label temporäre Locations an und präsentiert die aktuelle Kollektion für zwei bis drei Tage in exklusiven Locations mit Kunst-Affinität. "Wie eine Rockband geht die Kollektion auf Tour.", so Horizont. Zehn "Gigs" seien in diesem Jahr geplant. Frankfurt, München (Haus der Kunst) und Wien (MAC) machten bereits den Anfang.


Die jungen Kreativschaffenden wird' s doppelt freuen: (1.) Parallel zum ADC-Treffen wird die Kollektion in der Berliner Galerie Magers feil geboten. ADC-Nägel gelten allerdings nicht als Zahlungsmittel und so muss der Junior-AD schon seinen Dispo bemühen, um eines der begehrten Teile sein eigen nennen zu dürfen. (2.) Sollen die Teile aber durchaus erschwinglich und selbst mit den spärlichen Junioren-Gehältern der Agenturen zu finanzieren sein.

Laut Horizont konnte der junge Brenninkmeijer bei guten Gigs in Zürich und München bis zu 150.000,- € umsetzen.

Interessant ist auch die künstliche Verknappungsstrategie des Unternehmens. Die Kollektion ist nicht im Handel, sondern ausschließlich auf den offiziellen Gigs erhältlich. Nur, wer vorort bereits gekauft hat, erhält einen Code und erwirbt damit das Recht, online nach ordern zu dürfen.


A. Brenninkmeijer in Spiegel Online


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