Freitag, 27. Februar 2009

Der sichere Weg in’s Markenabseits

Beim Lesen der aktuellen W&V (Werbebranchenfachblatt) stolperte ich über diese erschreckende Grafik. Sie zeigt sehr „schön“ auf, was passiert, wenn man versucht, sinkende Absätze durch ständige Preis-Promotions aufzuhalten und dabei seine Marke verramscht. Verbraucher lernen schnell und werden vom Marken- zum Promotionkäufer und dann zum Private-Label-Fan. Und das schlimmste: diese Entwicklung lässt sich nur schwer umkehren. Denn hat der Kunde erst einmal gelernt, dass der erste Preis nicht der beste und wer den empfohlenen Preis zahlt, so was von ungeil ist, dann ist es vorbei mit lukrativen Spannen. Also lieber konservativ planen und auf gekaufte Absätze verzichten, damit die Marke nicht von ihrem einträglichen Sockel fällt. Quelle: „Die Bilanz ist rot“ in W&V Nr.9/2009

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