Donnerstag, 26. Februar 2009

Leuchttürme mit schwachen Signalen

So betitelt das Fachblatt "Horizont" einen Artikel über die verherenden Ergebnisse einer Studie zur wahrgenommenen Differenzierung von Marken. "Eindeutiges Ergebnis der Untersuchung: Die Austauschbarkeit von Marken wächst in den Augen der Verbraucher immer weiter. 64% der Konsumenten erkennen brachenübergreifend kaum noch Unterschiede zwischen den einzelnen Absendern von Produkten." Dabei sollte doch gerade in unsicheren Zeiten die starke Marke (wie ein Leuchtturm eben) Orientierung geben. Die Gründe für den forschreitenden Verfall der Markenstärke liegen auf der Hand: (1.) Die rückläufigen (Werbe-) Investitionen in die Marken, (2.) das lemminghafte Einander-Nachmachen verunsicherter Markenentscheider und (3.) der mangelnde Mut, die Krise als Chance zu begreifen und sich mit couragierten, differenzierenden Ideen vom Wettbewerbsfeld abzugrenzen. Bezogen auf die Fashion-Industrie hieße das: Leuchttürme errichten!Die schrumpfenden Budgettöpfe lieber in neue Ideen zu investieren, als sich in scheinbar kommerzielle Sicherheitskonzepte zu flüchten und sich aus dem Pool der ewig gleichen Models, Locations und Fotografen ein paar letzte Anzeigen zusammen zu stricken. Quelle: Repräsentative Onlinebefragung der BBDO Consulting Düsseldorf, zitiert in Horizont 08/2009, Seite 15.

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