Mittwoch, 20. Oktober 2010

Virtuelle Anprobe - Killer App für Online-Fashion-Shops?


Eine kurze Demonstration der auf dem Prinzip der Augmented Reality basierenden Anwendung von Zugara, mit deren Hilfe, man virtuell Mode anprobieren kann.

War ich nicht der, der gestern noch darüber senierte, ob zu viel Technologie dem schnelleren Wachstum desFashion-Online-Handels möglicherweise abträglich sei? Getreu dem Motto: "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?", nun ein Post über so eine, zugegebenermaßen faszinierendes neues Technologie-Modul (oder muss man jetzt "App" sagen?):

Auch wenn User-Styles zum Stöbern in Online-Mode-Shops einladen und neueste visuelle Suchmaschinentechnologien ein Einkaufserlebnis vermitteln mögen: Das Problem der fehlenden Haptik können auch Stylight.de und Smatch.com nicht lösen. Noch nicht. So hat das US-amerikanische Unternehmen Zugara (hier) bereits eine Augemented-Reality-Anwendung entwickelt, mit der Nutzer am Computer zu Hause virtuell Mode anprobieren können. Nutzer müssen nur die Webcam ihres Computers aktivieren sowie einen kleinen Marker ausdrucken und vor die Kamera halten. Anschließend können sie ihr Ebenbild per Live-Stream ins Web übertragen und darauf Klamotten aus einem Shop projizieren.

Ausprobieren lässt sich die Anwendung von Zugara unter anderem im US-amerikanischen Mode-Shop Tobi.com (hier). Dass ein Kleidungsstück nachher auch richtig sitzt, kann Zugara zwar auch nicht garantieren. Die Webcam-Anwendung vermittelt aber schon in Ansätzen ein Gefühl dafür, ob einem Internetnutzer ein T-Shirt oder eine Jacke nachher wirklich steht. Und liefert damit bereits eine erste Antwort auf die Frage, wie man Mode online künftig am besten verkaufen kann.


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